fallen laſſen, ſo ſie bei meinen werthen Gaͤſten fin⸗ den. Sind ſie doch ohnehin meiſtens mehr aus Stimmungen die er hervorrief, als aus Grund⸗ aͤtzen entſtanden und fuͤr einen geſelligen Abend, wie dieſen, hoͤchſtens den geringen Zeitaufwand werth, den ihr Vorleſen koſtet.
Feuerberg fuhr fort:
Der Liebe kann keine Frucht haben. Was der Haufe ſo nennt iſt ein Zweck der Natur, der auſſer dem Blicke der Liebe liegt, Man moͤchte es die aͤrgſte Demuͤthigung des Menſchen heißen, daß er grade durch den Genuß der ſchoͤnſten Blume des Himmels die Dauer der Erde verlaͤngern muß.
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Die aͤchte Liebe verſchwindet nicht weniger, als die unaͤchte, denn auf der Erde kann nichts gegen die Gewalt der Erde geſchuͤtzt werden, aber ihr Verſchwinden iſt kein Vergehen. Die un⸗ ſterbliche Bluͤte entzieht ſich nur unſerm ſtreblichen Auge, weil ſie in ihre Heimath, in den Himmel hineinwaͤchſt. Dort hoffen wir ſie in einer Glorie wiederzufinden, von der uns jetzt der Begriff mangelt.
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