Teil eines Werkes 
2. Theil (1828)
Entstehung
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lichen Anwandlung von Unwohlſeyn, um ſich den⸗ noch nicht einzuſtellen. Die Redensarten des groͤ⸗ ßern Theils der Bewunderer ſeines geiſtrigen Har⸗ monikaſpiels, auf deren richtigen Eingang er im Voraus rechnen konnte, glaubte er ſchon auswendig zu wiſſen. Er wollte ſich den Mittag nicht durch die ewige Ruͤckkehr herkoͤmmlicher Lobeserhebungen unbequem machen laſſen. Der Beifall ſeiner naͤ⸗ hern Bekannten und der wahren Kenner erfreuete allerdings auch ihn wie jeden Kuͤnſtler. Aber die ungluͤckſeligen Anſtrengungen des gefuͤhl⸗ und verſtand⸗ loſen Troßes derjenigen, welche durch ſcheinbares Anerkennen der Kunſt nur ſich ſelber zu huldigen ſuchen, nicht allein freundlich anzuhoͤren ſondern auch noch mit Geſchick und Artigkeit zu beantworten, das haͤtte ihm vielleicht den ganzen Tag verbittert. Voͤllig konnte er ſich der gefuͤrchteten Pein durch das Vermeiden des einen Mittagstiſches freilich nicht entziehen. Aber ein Tag und eine Nacht mehr da⸗ zwiſchen, kuͤhlte den unbefugten Bewunderungseifer doch ſchon um Vieles ab.

Am folgenden Abende hatte er dem Grafen von Altenberg ſeinen Beſuch zugeſagt, und dieſer mit ſeiner Genehmigung nur noch Feuerbergen und den