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Ein wuͤrdiger Geiſtlicher der griechiſchen Kir⸗ che, welcher zuweilen den Gutsherrn beſuchte, gewann endlich mit ſeinen nachdruͤcklichen Vorſtellungen gegen ihr Widerſtreben der ewigen Weißheit, durch welche ſie offenbar noch an das Leben gewieſen ſey, die meiſte Gewalt uͤber ihr wundes Herz. Er brachte es dahin, daß ſie wieder umgaͤnglich wurde. Es gab jetzt Augen⸗ blicke, in denen ſie der Gedanke erſchuͤtterte, wenn nun ihr Gemahl zuruͤckgekehrt waͤre, und ſie ihm das Kind ihrer zaͤrtlichſten Liebe nicht vorzeigen koͤnne; wenn ihr bleiches Geſicht ewig das Geſtaͤndniß ausgeſprochen haͤtte, daß die unuͤberlegte Reiſe, welche er widerrathen, an dem Tode des geliebten Max Urſache ſey?
J.
Die Majorin hatte wiederholt ernſte An⸗ ſtalt zur Ruͤckkehr in ihr Vaterland gemacht. Allein die neue Freundin Pauline, war ihr ſo lieb geworden, daß die Trennung ihr uͤberaus ſchmerzlich fiel. Bemittelte Verwandte hatte ſie nicht in Deutſchland, ja Verwandten ihres ver⸗ ſtorbenen Gemahls waren ſogar, zum Theil, in recht druͤckenden Umſtaͤnden. Daher fehlte ihr


