nicht in meinem Handelsgeſchaͤfte laͤge. Soll
ich, nach ſo vieler Muͤhe und Arbeit, nach ſo mancher ſchlafloſen Nacht, endlich als ein Bett⸗ ler aus der Handlung treten, deren anſehnlichen Ruf mein Vater ſchon begruͤndet? Nimmer⸗ mehr!“
Allein ſo unglaublich groß auch ſeine fernern Erbietungen an Frelon waren, ſo beharrte letz⸗ terer doch mit der gewoͤhnlichen Kaͤlte darauf, daß dies das einzige Mittel ſey zu einem Ver⸗ gleiche in dieſer Angelegenheit. Auſſerdem muͤſ⸗ ſe er darauf dringen, daß nun endlich die ge⸗ richtliche Klage gegen ihn erhoben werde, weil
der jetzige ungewiſſe Zuſtand ihm uͤberaus laͤſtig falle.— Ja, er hatte ſogar gegen den Sach⸗ walter gradezu darauf hingedeutet, daß wenn Nichts geſchehe und Vater und Tochter ſich auch nicht fuͤgen wollten in das, was Recht ſey, er ſelbſt genoͤthigt waͤre, Ottilien, ſeine Gattin, wegen des Verbrechens der doppelten Ehe gerichtlich zu belangen.
Unter dieſen Umſtaͤnden beſtuͤrmten Wern⸗ hold und Ottilie Herrn Meiler ſo lange, bis er ſich endlich entſchloß, der ungeheuern Forderung nachzugeben.


