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Wernholds warmes Gefuͤhl ſprach dabei ſo uͤber⸗ zeugend, daß Beiden, Ottilien und deren Va⸗
ter, ſeine Vorſtellungen voͤllig einleuchteten und Beide viel ruhiger wurden, als zuvor. Gleich⸗ 4 wohl bewog der Vater Wernholden zur Annah⸗
me eines andern Namens fuͤr die naͤchſte Zeit,
wegen ſeiner engen Geſchaͤftsverbindung mit Frelon.
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Anfangs kam der Großvater woͤchentlich nur zweimal, aber ſtets in einem Miethwagen, nie mit der eigenen Equipage zu ſeinen Kindern. Doch fuͤr die lange Entbehrung der geliebten Tochter, fuͤr die bittere Verzweiflung uͤber ihren Verluſt, glaubte er bald eine reichere Entſchaͤdigung ſich erlauben zu koͤnnen. Daher brachte er in der Folge alle Abende bei Wernholds zu, und war nie gluͤcklicher, als wenn er zeitig genug kam, um die Augen des kleinen Enkels noch offen zu finden und ihn in ſeinen Armen zu wiegen.
Im Hauſe fing ſeine veraͤnderte Lebensweiſe an aufzufallen. Sonſt war der Mann Abends nicht aus dem Zimmer zu bringen geweſen. Jetzt fand ihn Niemand mehr zu Hauſe.
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