157 Von Frelon war die Rede nur beilaͤufig Er war kaum erſt von einer ſchweren Krankheit ge⸗ neſen, und die Aerzte fuͤrchteten ſehr, daß der Schlag, welcher ihn getroffen, mit verſtaͤrkter Macht zuruͤckkehren und ihn dann gar hinweg⸗ raffen moͤchte. Bis tief in die Nacht blieben die Wieder⸗ vereinten beiſammen.
23.
Am folgenden Morgen fuhr Herr Meiler erſchrocken von ſeinem Fruͤhſtuͤck auf, als ſein Hausgenoſſe, Frelon, der doch gar kein ſeltener Beſuch war, in's Zimmer trat. Aber wie ſehr hatte ſich auch das Verhaͤltniß zwiſchen den bei⸗ den Maͤnnern ſeit geſtern geaͤndert.
„Lieber Vater,“ begann der Hausgenoſſe und Handlungstheilhaber:„diesmal iſt's Neu⸗ gier, was mich ſo fruh ſchon zu Ihnen fuͤhrt. Ein Mann, der, wie es ſchien, abſichtlich ſein Geſicht in dem Mantel verbarg, begegnete mir ge⸗ ſtern Abend hier auf der Treppe. Ich hielt ihn fuͤr den naͤmlichen Maler, der uns das Bild⸗ niß unſerer Verewigten ſchuldig blieb. Iſt er etwa hier geweſen?“


