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faßt mich Jemand ſo, daß mir der Athem ver⸗ geht.— Darauf ſteht Wildenfelſens Geſicht voller Jammer dicht vor dem meinigen. Dazu blinkte ein nach Stillburg gerichteter Dolch in ſeiner Hand.— Lange arbeitete ich dran, mich los zu machen und wie ich endlich ſchon erwachte, ſchien Wildenfelſens Gewalt noch immer meine Athemzuͤge zu hemmen. Nun war's, als muͤſſe ich an's Fenſter, an die Luft des Himmels. Und ſiehe da, Wildenfels wirklich ſelbſt unten auf dem Platze.“
„Oder,“ fuhr ſie zuruͤckſchaudernd fort: „oder vielleicht nur ſein Schatten, Dorchen? Er eilte erſt ſo heftig naͤher auf meinen Zuruf und dann hinweg, hinweg, nne auch nur einen Laut zu thun. Sprich, otteswillen, Dor⸗ chen, ob er's ſelbſt war,
„Leider wohl, nerin.
„Leider rchen, leider kannſt Du ſagen? Der in der Kirche war auch kein Schat⸗ ten. Wollteſt Du alſo, daß der Anblick meiner Trauung ihn zum Schatten gemacht haͤtte?— So muͤßte ich mir's ja doch auslegen, wenn er's
nicht ſelber geweſen waͤre.— Verſuͤndige Dich


