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Welcher? : drei Geschichten verwandten Inhalts / von Friedrich Laun
Entstehung
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„Allerdings!“ ſprach dieſe.

„O mein Gott,“ fuhr Caͤcilie haͤnderingend fort:„jeder rechtliche Menſch muͤßte ja, wenn noch ein einziger Blutstropfen in mir Wilden⸗ felſen angehoͤren koͤnnte, mich verabſcheuen, wie ein Weſen voll Trug und Hinterliſt, das keinen Begriff hat von Liebe, keinen von Schande und Ehre!— O du ewiger Gott!“—

Mit dieſem Ausrufe zog ſie die ſeidene Bettdecke herauf uͤber ihr ganzes Geſiaht und ſchluchzte laut.

Dorrchen wendete alle Bitten und Schmei⸗ chelworte, ſie zu beruhigen, an. Zuletzt ver⸗ ſicherte ſie noch: Ihre rechtſchaffene Geſin⸗ nung ſey zu bekannt, als daß irgend ein Menſch ihr den Verrath am Braͤutigam zutrauen werde.—*

„Du aber doch auch lie haſtig.

„Gewiß nicht!“

„Habe denn Dank fuͤr dieſe ſchoͤne Ver⸗ ſicherung, liebes Dorchen. Weißt Du, wie alles zuging? Ich hatte einen Traum, einen furchtbaren Traum. Bei Stillburg ſaß ich. Da huſtete es, wie in der Kirche. Ploͤtzliich er⸗

nicht?“ fragte Caͤci⸗