35 lich Caͤcilien die Worte wieder. Sie bat um Entſchuldigung, daß ſie ſich auf ihr Zimmer zuruͤckzoͤge. Der unter den Hochzeitgaͤſten mit befindliche, fuͤrſtliche Leibarzt, Hofrath Knell, der Hausdoktor, unterſtuͤtzte dieſes ihr Vorhaben und folgte der Ermatteten in die ſo ſehr ge⸗ wuͤnſchte Einſamkeit. Die hier mit gegenwaͤr⸗ tige Mutter erklaͤrte ſich zwar nachdruͤcklich ge⸗ gen ihr Verlangen, ſich auskleiden zu laſſen und nicht wieder in den Saal zu erſcheinen; allein auch das billigte der Arzt.„Von einer großen, innern Erſchuͤtterung,“ ſprach er:„wie ſolche hier ſtattgefunden, iſt im Stillen weit eher Er⸗ holung und Wiederſammlung zu erwarten, als bei rauſchenden Feſten.“— Er ordnete Beru⸗ higungmittel an und fuͤhrte dann ſelbſt die Mutter nach dem Hochzeitſaale zuruͤck, ihr die Verſicherung gebend, daß der Weg, den Caͤcilie zu ihrer Beſſerung einſchlage, offenbar der ge⸗ wiſſeſte und kuͤrzeſte ſey.
Die naͤchſte Folge bekraͤftigte ſchon, was er geſagt. Kaum war ſie der feſtlichen Kleidung entbunden, ſo aͤußerte Caͤcilie, daß ihr wieder um Vieles, recht Vieles beſſer geworden. Sie that dieſes erfreuliche Geſtaͤndniß dem Braͤutigam,
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