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Abt. Ja wenn Ihro Majeſtaͤt nicht bald dazu thun; ſo ſtecken einen die Kerl am End in Sack.
Liebetraut. Das muͤſſt' ein Kerl ſeyn der das Weinfaß von Fuld in den Sack ſchieben wollte.
Biſchof. Veſonders iſt der letzte ſeit vielen Jah⸗ ren mein unverſoͤhnlicher Feind, und moleſtirt mich un⸗ ſaͤglich; aber es ſoll nicht lang mehr waͤhren, hoff' ich. Der Kaiſer haͤlt jetzt ſeinen Hof zu Augsburg. Wir haben unſere Maßregeln genommen, es kann uns nicht fehlen.— Herr Doctor, kennt ihr Adelberten von Weis⸗ lingen?
Olearius. Nein, Ihro Eminenz.
Biſchof. Wenn ihr die Ankunft dieſes Mann's erwartet, werdet ihr euch freuen, den edelſten, verſtaͤndig⸗ ſten und angenehmſten Ritter in Einer Perſon zu ſehen.
Olearius. Es muß ein vortrefflicher Mann ſeyn, der ſolche Lobeserhebungen aus ſolch einem Munde ver⸗ dient.
Liebetraut. Er iſt auf keiner Akademie geweſen.
Biſchof. Das wiſſen wir.(Die Bedienten laufen aus Fenſter.) Was gibts?
Ein Bedienter. Eben reit Faͤrber, Weislingens Knecht, zum Schloßthor herein.
Biſchof. Seht was er bringt, er wird ihn melden.
(Liebetraut geht. Sie ſtehen auf und trinken noch eins.) (ciebetraut kommt zuruͤck.)
Biſchof. Was fuͤr Nachrichten?


