Teil eines Werkes 
6. Band (1816)
Entstehung
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gab ich euch die Hand. Da ſagt' ich: Herre, ich merkt's wohl, daß ihr mich nicht kanntet, und hiermit habt ihr eure Hand wieder. Da ward das Maͤnnlein ſo roth am Hals wie ein Krebs vor Zorn, und lief in die Stube zu Pfalzgraf Ludwig und dem Fuͤrſten von Naſſau, und klagt's ihnen. Wir haben nachher uns oft was druͤber zu Gute gethan.

Weislingen. Ich wollt' ihr lieſſt mich allein.

Götz. Warum das? Ich bitt euch ſeyd aufge⸗ raͤumt. Ihr ſeyd in meiner Gewalt, und ich werd ſie nicht mißbrauchen.

Weislingen. Dafuͤr war mir's noch nicht bange. Das iſt eure Ritterpflicht.

Götz. Und ihr wiſſt daß die mir heilig iſt.

Weislingen. Ich bin gefangen; das Uebrige iſt eins.. Goͤtz. Ihr ſolltet nicht ſo reden. Wenn ihr's mit Fürſten zu thun haͤttet, und ſie euch in tiefen Thurn an Ketten aufhingen, und der Waͤchter euch den Schlaf weg⸗ pfeiſen müſſte.

(Die Knechte mit den Kleidern.) Weislingen Gzieht ſich aus und an.) Karl(tommt.)

Guten Morgen, Vater.

Götz(kuͤſft ihn.) Guten Morgen, Junge. Wie habt ihr die Zeit gelebt?