Teil eines Werkes 
6. Band (1816)
Entstehung
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Georg. Er wollt' ein wenig ſchlafen und ſchnallt' ihn aus.

Göͤtz. Er iſt bequemer als ſein Herr.

Georg. Zuͤrnt nicht. Ich nahm ihn leiſe weg und legt' ihn an, und holte meines Vaters altes Schwert von der Wand, lief auf die Wieſe und zog's aus. 1t

Goͤtz. Und hiebſt um dich herum? Da wird's den Hecken und Dornen gut gegangen ſeyn. Schlaͤft Hanns?

Georg. Auf euer Rufen ſprang er auf, und ſchrie mir, daß ihr rieft. Ich wollt' den Harniſch ausſchnallen, da hoͤrt' ich euch zwey⸗, dreymal. 3

Gotz. Geh! bring ihm ſeinen Panzer wieder und ſag' ihm, er ſoll bereit ſeyn, ſoll nach den Pferden ſehen.

Georg. Die hab' ich recht ausgefüttert und wie⸗ der aufgezaͤumt. Ihr könnt aufſitzen wann ihr wollt.

Goͤtz. Bring' mir einen Krug Wein, gib Hannſen auch ein Glas, ſag' ihm, er ſoll munter ſeyn, es gilt. Ich hoffe jeden Augenblick meine Kundſchafter ſollen

zuruck kommen.

Georg. Ach geſtrenger Herr!

Goͤtz. Was haſt du?

Georg. Darf ich nicht mit?

Goͤtz. Ein andermel, Georg, wann wir Kaufleute fangen und Fuhren wegnehmen.

Georg. Ein andermal, das habt ihr ſchon oft ge⸗ ſagt. O dießmal! dießmal! Ich will nur hinten drein

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