Teil eines Werkes 
2. Theil (1835)
Entstehung
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Sie ſchuͤtteln ſich alle, da liegen zerſtreut⸗ Die Hemdelein uͤber den Huͤgeln.

Nun hebt ſich der Schenkel, nun wackelt das Bein,* Gebaͤrden da gibt es vertrackte; Dann klipyert's und klappert's mitunter hinein, Als ſchluͤg' man die Koͤlzlein zum Tacte. Das kommt nun dem Chuͤrmer ſo laͤcherlich vor; Da raunt ihm der Schalk, der Verſucher in's Ohre Geh! hole dir einen der Laken.

„Gethan wie gedacht! und er fluͤchtet ſich ſchnell Nun hinter geheiligte Thuͤren.

Der Mond und noch immer er ſcheinet ſor heil Zum Tanz, den ſie ſchauderlich fuͤhren.

Doch endlich verlieret ſich dieſer und der, Schleicht eins nach dem andern gekleidet einh er, und huſch iſt es unter dem Naſen.

Nur einer der teipyelt und ſtoldert zuletzt Und tappet und grapſ't an den Gruͤften; Doch hat kein Geſelle ſo ſchwer ihn verletzt; Er wittert das Tuch in den Lüften. Er ruͤttelt die Thurmthuͤr, ſie ſchlaͤgt ihn zuruͤck Geziert und geſegnet, dem Thuͤrmer zum Gluͤck; Sie blinkt von metallenen Kreuzen.

Das Hemd muß er haben, da raſeet er nicht, Da gilt auch kein langes Beſinnen. Den gothiſchen Zierat ergreift nun der Wicht Und klettert von Zinne zu Zinnen. Nun iſes um den Armen, den Thuͤrmer gethan!