Teil eines Werkes 
2. Theil (1835)
Entstehung
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— 41— Vor Gericht.

Von wem ich es habe, das ſag' ich euch nicht, Das Kind in meinem Leib.— Pfui! ſpeit ihr aus, die Hure da!— Bin doch ein ehrlich Weib.

Mit wem ich mich traute, das ſag ich euch nicht. Mein Schatz iſt lieb und gut, Traͤgt er eine goldene Kett' am Hals, Traͤgt er einen ſtrohernen Hut.

Soll Spott und Hohn get agen ſeyn, Drag' ich allein den Hohn. Ich kenn' ihn wohl, er kennt mich wohl, Und Gott weiß auch davon.

Herr Pfarrer und Herr Amtmann ihr,⸗ Ich bitte, last mich in Ruh! Es iſt mein Kind, es bleibt mein Kinde Ihr gebt mir ja nichts dazu.

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Die wandelnde Glocke..

Es war ein Kind, das wollte nie⸗ Zur Kirche ſich bequemen, Und Sonntags fand es ſtets ein Wie, Den Weg in's Feld zu nehmen.

Die Mutter ſprach: Die Glocke toͤnt,, Und ſo iſt dir's befohlen; Und haſt du dich nicht hingewoͤhnt, Sie kommt und wird dich holen⸗