Teil eines Werkes 
2. Theil (1835)
Entstehung
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47.

Der uns ihr fernes Angeſicht Mit Wolken uͤberzieht;

Dem Knuaben ſey dies Lied geweiht, Der zwiſchen Roſen ſpielt, Uns hoͤret und zur rechten Zeit Nach ſchoͤnen Herzen zielt.

Durch ihn hat uns des Winters Nacht, So haͤßlich ſonſt und rauh, Gar manchen werthen Freund gebracht Und manche liebe Frau.

Von nun an ſoll ſein ſchoͤnes Bild Am Sternenhimmel ſtehn,

Und er ſoll ewig hold und mild

V Uns auf und unter gehn.

3 Blumengruß.

Der Strauß, den ich gepfluͤcket, Gruͤße dich viel tauſendmal! Ich habe mich oft gebuͤcket, Ach! woht ein tauſendmal, Und ihn ans Herz gedruͤcket Wie hunderttanſendmal!

Im Sommer.

Wie Feld und Au So blinkend im Thau! Wie Perlen ſchwer Die Pflanzen umher! Wie durchs Gebuͤſch