Teil eines Werkes 
12. Band (1816)
Entstehung
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Man laſſe mich aber auch das Wort Ge⸗ ſellſchaft in dem gemeinern Sinne nehmen, in welchem es die alltaͤgliche Rede in Frank⸗ reich und Deutſchland nimmt z. B. Geſell⸗ ſchaft halten, in Geſellſchaft gehen. Wer kann ganz ohne ſie ſeyn? und wie viele ſind nicht gezwungen,(hier ſag' ich wieder, leider!) ſehr oft an ſolcher Geſellſchaft Theil zu neh⸗ men? Daß da in der Regel nichts von Be⸗ lang beſprochen wird, weiß Jedermann; aber welch eine Pein, wenn nun auch das Unbe⸗ deutende nicht lebhaft, artig, fein vorgebracht wird? Und wer bringt es ſo vor, der es nicht ſei er Mann oder Weib von ge⸗ bildeten und geſpraͤchigen Frauen gelernt haͤtte? Welch eine toͤdtliche Langweile in dergleichen Zirkeln, wo es an ſolchen Frauen ganz ſehlt! Da muß man freilich nach den Karten grei⸗ fen! Und wie oft beklage ich von Herzen, (Andere belachen es) wenn ich ſehe, wie oft ein wuͤrdiger, unterrichteter, auch wol welt⸗ kundiger Mann, in ſolcher Geſellſchaft in pein⸗ licher Verlegenheit iſt, und folglich die, an welche er ſich wendet, wieder verlegen macht,