Teil eines Werkes 
2. Theil (1845)
Entstehung
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12⁵

Die Frau des Hauſes ſtößt einen Schrei aus, als ſie ihren Hund fallen fieht und ruft aus:Ach, Herr, ſehen Sie denn nicht, daß er drei Pflaſter hat?

Ein Grund mehr, Madame, daß ſeine Nach⸗ barſchaft unangenehm iſt.

Ein Bürger hebt den Hund auf und trägt ihn auf dem Arme fort, während er ſagt:Es iſt nichts, liebe Freundin... er hat ſich nicht verwundet... er iſt auf den Schwanz gefallen.

Indeſſen wartet man auf den alten Alexander, der das Feuer im Laboratorium anbläst.

Wo ſteckt denn der Punſch! rufen die jungen Leute, die merken, daß ſie ſich verirrt haben.

Im Augenblick, meine Herren.. er iſt ſogleich fertig.

Eine Viertelſtunde vergeht.

Der Wirth iſt mehrere Male in das Laboratorium gegangen und jedes Mal ſagt er bei der Rückkunft: Im Augenblick, meine Herren, werden Sie bedient werden..

Und die jungen Leute lärmen:Ach! was iſt das für ein Kaffeehaus, wo man ſo ewig lange warten muß, bis man ſo ein einfaches Getränke bekommt!

Endlich kommt der alte Alexander aus dem Labo⸗ ratorium, das Geſicht voll Kohlenſtaub, die Perücke faſt umgekehrt und Schweiß auf der Stirne; er nimmt das Gefäß, den Teller, kehrt an ſeinen Ofen zurück und trägt mit ſtolzer Miene die verlangte Bowle Punſch auf.

Paul de Kock. LXV. 9