Teil eines Werkes 
2. Theil (1845)
Entstehung
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es ziemlich natürlich, daß er nicht auch mit einem Regenſchirm ſich beladen will.

Ueberdieß kann man ein ganz ehrlicher Mann ſein und doch keine ſechsunddreißig Franken in der Taſche haben, um einen ex abrupto gemachten Ein⸗ kauf zu bezahlen. 6

Der alte Fripard übergibt den ſchönen Schirm unſerm Trickchen und ſagt ihm dabei in's Ohr: „Gib vor Allem den Gegenſtand nicht aus der Hand, ehe Du das Geld dafür haſt!“

Trick macht ein bejahendes Zeichen; er nimmt den Regenſchirm unter den Arm und folgt dem Käufer mit den Worten:„Sie können ganz ruhig ſein, Herr, er wird mich nicht drankriegen! Ich habe mir einmal die Schelle anhängen laſſen, das iſt wahr; allein wenn ich während der ganzen Reiſe meinen Sack gehalten hätte, wäre es mir nicht be⸗ gegnet.“

Der ſchöne Herr läuft ziemlich lange fort; end⸗ lich bleibt er in einer Straße ſtehen und im Augen⸗ blick, da er in ein Haus treten will, deſſen Hofthor offen ſteht, greift er in ſeine Taſchen und ruft:„Ach, zum Henker! ich habe meine Doſe in eurem Laden liegen laſſen; ja, ganz gewiß, ich hatte ſie, als ich von Hauſe fortging, und ich bin nur zu euch ein⸗ getreten.. ich erinnere mich jetzt ganz genau, daß ich eine Priſe nahm; ich werde ſie auf dem Laden⸗ tiſch haben liegen laſſen. Ich halte viel auf meine Doſe, denn es iſt ein Portrait von Tenier darauf, das ich von meiner Tante habe, die Mutterſtelle an