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Oheim Dir geben wollte,“ ſagt Herr Fripard.„Er denkt, daß Du genug an dem haſt, was Du auf dem Leibe trägſt.“
„O nein, mein Herr, nein! ich habe mein Bündel ſelbſt geſchnürt und weiß gewiß, daß ich Alles hatte, was ich Ihnen ſo eben herzählte!... Und nun nichts mehr!... Ah, da iſt ein Papier, worauf einige Worte geſchrieben ſind...“
Trick öffnet das Papier und liest:„Ich habe Ihnen geſagt, Sie ſollten gegen Diebe auf der Hut ſein; Sie wollten mir nicht Glauben ſchenken, aber der gute Rath, den ich Ihnen gegeben habe, iſt wohl die Effekten werth, die Ihr Sack enthielt.“
„Ach, der Böſewicht! der Schuft!“ ruft Trick, „mein Reiſegefährte hat mich beſtohlen.“
Der alte Fripard verzieht das Geſicht und ſagt: „Guter Freund, das zeigt nicht an, daß Sie beſon⸗ ders ſchlau ſind und ich würde vielleicht wohl daran thun, Sie nicht in mein Geſchäft zu nehmen, denn ich fürchte, Sie könnten mich auch beſtehlen laſſen.“
Trick verſpricht dem alten Händler, immer auf der Hut zu ſein und nie Jemanden trauen zu wol⸗ len, und Fripard behält ihn bei ſich, indem er ihm noch ſagt:„Zum Glück für Sie iſt Ihr Anzug faſt noch neu und Sie können ihn zehn Jahre ſo tragen, ehe Sie ihn wenden laſſen.“
„Ja, aber ich hoffe, in zehn Jahren noch zu wachſen, und mein Anzug wird nicht wachſen!“ ſeufzte leiſe Trick. 1
Zum Glück hatte der junge Bretagner ſein Geld


