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„Es kann am Samſtag nicht aufgeführt werden,“ ſagt der Verfaſſer.
„Doch, doch! ſei doch ruhig, lieber Freund; zu⸗ dem würden ſie, wenn ſie noch zwei Monate pro⸗ birten, ihre Rollen doch nicht beſſer im Gedächtniß habenz es wird ſehr gut gehen.“
„Sie ſind ja nicht bei der Probe zugegen ge⸗ weſen!“
„Das macht nichts; ich kenne Dein Stück und zum Beweiſe dafür will ich Dir eine für den Erfolg der Arbeit ſehr wichtige Bemerkung machen: empfehle Deinem Liebhaber. Ah, guten Morgen, mein Freund, ich bin zu Deinen Dienſten, im Augen⸗ blick... empfehle Deinem Liebhaber... was gibt's da? Eine Loge für ein kleines Blatt! Gottlob, ſie werden bald meinen ganzen Saal verlangen... höre Du da unten: gehe nicht fort, ich habe mit Dir zu ſprechen... empfehle Deinem Liebhaber... es iſt ohnedieß das allgemeine Urtheil... ah, zum Kukuk, drei Uhr, und ich muß in's Miniſterium, ich werde Niemand mehr treffen.“
Mit dieſen Worten verläßt der Direktor eilends den Verfaſſer, der immer auf die wichtige Bemer⸗ kung wartete, die dieſer ihm machen wollte, und ſich nun ebenfalls zum Fortgehen anſchickt.
Die Schauſpieler und Schauſpielerinnen ſind ſchon lange fort.
Das Ganze heißt man eine Probe.
DO SEo


