Teil eines Werkes 
1. Theil (1845)
Entstehung
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38 8.. dann wollen wir Ihnen eine beſtimmie Antwort geben.

Girardiere verbeugt ſich vor Frau Grandvillain und ihrem Hund bis auf den Boden, empfiehlt ſich auf's Neue dem alten Herrn und entfernt ſich voller Hoff⸗ nung, denn von dem Augenblicke an, wo er dem Fräulein gefiel, dünkt es ihn, die Hauptſache ſei abgethan und das Uebrige komme von ſelbſt.

Freudetrunken kehrt er nach Haus zurück, betrach⸗ tet ſich im Spiegel, bildet ſich ein, ſeine Haare ſeien wieder gewachſen, und ſingt ſeiner alten Mutter: Entſchieden iſt es, ja, ich nehm' ein Weib!...

Haſt Du eine Wahl getroffen, mein Söhnchen?

Ja, liebe Mama, ich habe heute meine Auf⸗ wartung gemacht, meine Anfrage geſtellt; ich gefiel auf der Stelle der jungen Perſon, woraus ich ſchließe, daß man mir bei meinem nächſten Beſuche ſagen wird:Sie gehört Ihnen.

Du haſt ſehr geeilt, mein Sohn, Du hätteſt Dir mehr Zeit zum Wählen nehmen ſollen.

Ich bereue meine Wahl nicht: Fräulein Helene Grandvillain iſt hübſch, ſehr hübſch... und geiſtreich .. ſehr lebhaft... boshaft... O, ich bin überzeugt, daß ſie außerordentlich witzig iſt... Sie hat über⸗ dieß hundertundzwanzigtauſend Franken Heirathsgut⸗ ohne das, was noch zu hoffen iſt... ich glaube, ich darf zufrieden ſein.

Aber, mein Söhnchen, ſie, die Dich zum Ge⸗

mahl bekommt, wird auch ſehr glücklich werden.. zählſt Du dieß für nichts 20

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