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Maria oder die Tochter des Unglüks : Etwas mehr als Roman / Aus dem Französischen von dem Verfasser von Friedrich
Entstehung
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und machte ihrem Meiſter durch ihren Werth und durch die ſprechendſte Aehnlichkeit Ehre. Wir ließen uns hierauf zuſammen malen, und der Maler traf uns eben ſo gluͤcklich.

Der Wechsler zahlte mir auf die beiden Wechſel ſogleich auch die eilf tauſen Dukaten aus. Frau von Ponty bat unſern Dor⸗ mond, daß er ihre Gelder fuͤr ſich behalten moͤchte; ſie haͤtte keine Erben, und da ſie bei uns wohnte, brauchte ſie keine fremde Un⸗ terſtuͤtzung, um ſich ihre kleinen Beduͤrfniſſe anzuſchaffen. Aber Dormond verſtand ſich zu dieſem Antrage nur unter der Bedingung, daß er ihr die Zinſen von dem Capital be⸗ zahlen wollte. 2

Ich ſelbſt rieth unſemm Dormond, daß er mit der Ausſteuer Mariens einen Theil fuͤr das gekaufte Gut an den Eigenthuͤmer bezahlen noͤchte. Er willigte ein, und brachte

die Sache noch vor unſerer Abreiſe von Pa⸗ ris aufs Reine.

Ich ſchrieb an Mariens Mutter, dankte ihr fuͤr ihre großmuͤthige Wohlthaͤtigkeit, g ab

Maria. N