Teil eines Werkes 
4.-6. Bdchen (1846)
Entstehung
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ſuchte, konnten ſeine Lippen das nicht hervorbringen, was er zu ſagen wünſchte.

Er kehrte in Verzweiflung auf ſeinen Sitz zurück, bald ſtand er jedoch wieder auf, feſt entſchloſſen, ſie an⸗ zureden. Die Worte ſlogen nun ſchnell aus ſeinem Munde. Die Tſcherkeſſen ſtutzten anfangs, als ſie einen in fränkiſcher Kleidung ihre Sprache reden hörten; ein Ausdruck von Befriedigung gab ſich jedoch auf ihren Ge⸗ ſichtern zu erkennen, als er fortfuhr. Er erzählte ihnen, er ſey Tſcherkeſſe, und ſuche ſein Geburtsland zu er⸗ reichen, in welchem ſich alle ſeine Hoffnungen vereinten, er habe lange Zeit entfernt von demſelben gelebt und kenne ſelbſt nicht einmal deſſen Sitten und Gebräuche, durch viele Gefahren und Schwierigkeiten ſey er endlich bis hierher gekommen, wiſſe aber vor der Hand kein Mittel um ſeine Abſicht weiter zu verfolgen.

Als er zu ſprechen aufgehört hatte, ſtand ein rauher von der Sonne gebräunter Mann in türkifcher Kleidung auf und rief: die Art, wie Sie weiter kommen, iſt ſehr einfach, denn mein Schiff liegt im Hafen und wartet nur auf günſtigen Wind oder überhaupt auf Wind um die Anker zu lichten um direkt nach jener Küſte zu ſegeln. Dieſe gute Geſellſchaft geht mit mir und bei Allah! wir werden unſer Ziel ſicher erreichen trotz aller Flotten der Ruſſen, welche uns auf unſerem Wege begegnen könnten, oder ich müßte nicht Reis Muſtapha ſeyn. Möge der Teufel ſie und ihre Nach⸗ kommen holen!

Nachdem er auf dieſe Art ſeine ungewöhnlich lange Rede von ſich gegeben hatte, ſetzte er ſich nieder und ein großer Mann von ehrwürdigem Ausſehen ſtand auf um ſeine Worte zu beſtätigen.

Wer Sie auch ſeyn mögen, junger Fremder, der Sie in fränkiſchem Anzuge und Ausſehen unſere Sprache reden und wie Sie ſagen von unſerem Lande find, Sie werden in unſerer Geſellſchaft willkommen ſeyn und wenn Sie in guten Abſichten das Land der Atteghei beſuchen,