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Triumph, Triumph, wir werden ſiegen! ſagte er, als er jetzt in das Zimmer ſeiner Tochter trat und Lady Jane ſeine Hand darreichte. Jane, wir ſtehen endlich am Ziel, und bald wirſt Du König Heinrichs ſiebente Königin ſein!
Lady Jane's bleiche farbloſe Wangen überflog einen Moment ein roſiger Schimmer, und ein Lächeln um⸗ ſpielte ihre Lippen, ein Lächeln, welches indeß trauri⸗ ger war, als es lautes Schluchzen hätte ſein können.
Ach, ſagte ſie leiſe, ich fürchte nur, daß mein armer Kopf zu ſchwach ſein wird, um eine Königskrone zu tragen!
Muth, Muth, Jane, richte Dein Haupt empor und ſei wieder eine ſtarke, ſtolze Tochter!. „Ich leide nur ſo ſehr, mein Vater, ſeufzte ſie. Es iſt die Hölle, welche in mir brennt!
Aber bald, Jane, bald ſollſt Du wieder die Wonne des Himmels empfinden! Ich hatte Dir verboten, Henry Howard ein Rendezvous zu geben, weil es uns Gefahr bringen konnte. Nun denn, jetzt ſoll Deinem Vrilſchen Herzen Genüge werden! Heute Nacht ſollſt
u Deinen Geliebten wieder umarmen können!
Oh, murmelte ſie, er wird mich wieder ſeine Ge⸗ raldine nennen, und nicht ich, ſondern die Königin wird es ſein, welche er in meinen Armen küßt!
Ja, heute noch wird es ſo ſein, Jane, aber ich ſchwöre Dir, daß es heute das letzte Mal iſt, daß Du ihn ſo empfangen mußt!
Das letzte Mal, daß ich ihn ſehe? fragte Jane mit dem Ausdruck des Entſetzens.
Nein, Jane, nur das letzte Mal, daß Henry Hanurd in Dir die Königin, und nicht Dich ſelber iebt 4


