Teil eines Werkes 
3. Band (1858)
Entstehung
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Howards, wenn ihr Tod uns ein Mittel für unſere frommen und gottſeligen Zwecke ſein kann. Mein Segen und mein Beiſtand ſind Euch gewiß! Nur begreife ich nicht ganz, weshalb die Howards unſern Plänen, welche gegen die Königin gerichtet ſind, im Wege ſtehen können, da ſie doch zu den Feinden der Königin zählen und ſich zu der alleinſeligmachenden Kirche bekennen.

Der Graf von Surrey iſt ein Abtrünniger, wel⸗ cher den Lehren Calvins ſein Ohr und Herz geöffnet hat! 4 So möge ſein Haupt fallen, denn er iſt ein Ver⸗ brecher vor Gott, und Niemand darf Mitleid mit ihm haben! Und was iſt es, was wir dem Vater zur Laſt legen?.

Der Herzog von Norfolk iſt noch gefährlicher faſt als ſein Sohn, denn obwohl ein Katholik, hat er den⸗ noch nicht den rechten Glauben, und ſeine Seele iſt voll unheiligen Mitleids und voll ſchädlicher Milde. Er beklagt Diejenigen, deren Blut vergoſſen wird, weil ſie der Irrlehre der Baalsprieſter ſich ergeben, und uns Beide nennt er Bluthunde des Königs!

Nun denn, rief Gardiner mit einem unheimlichen, finſtern Lächeln, wir wollen ihm beweiſen, daß er uns mit dem rechten Namen genannt hat, wir wollen ihn zerreißen!

Zudem, wie geſagt, ſtehen die Howards unſern Plänen in Bezug auf die Königin entgegen, ſagte Graf Douglas ernſt. Des Königs Gemüth iſt ſo ganz erfüllt von dieſem einen Haß und dieſer einen

iferſucht, daß darin kein Raum iſt für ein anderes Gefühl, für einen anderen Haß. Es iſt wahr, er unterſchreibt oft genug dieſe Todesurtheile, welche wir ihm vorlegen, aber er thut es ſo, wie der Löwe ganz