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von Richmond trat mit dem Grafen Douglas heraus.
Lady Jane und Gardiner ſtanden wie zufällig in
der Nähe dieſer Thür.
Nun, haben wir anch dort unſer Ziel erreicht? fragte Gardiner.
Wir haben es erreicht, ſagte Graf Douglas. Die Herzogin hat ihren Bruder eines Liebes⸗Berhältniſſes mit der ſthsgin dnzhe8ls t. Sie hat ausgeſagt, daß er zuweilen Nachts den Palaft verlaſſe und erſt am Morgen in denſelben zurückkehre. je hat erklärt, daß ſie vor vier Nächten ſelber ihrem Bruder nachge⸗ ſchlichen ſei und geſehen habe, wie er in den von der Königin bewohnten Flügel des Schloſſes gegangen; und eine Kammerfrau der Königin hat der Her ogin mitgetheilt, daß die Königin in jener Nacht nicht in ihren Zimmern war.
Und der König hörte die Anklage an und erwürgte Euch nicht in ſeinem Zorn?
Er iſt noch in jenem dumpfen Zuſtand der Wuth, wo die Lava erſt gebraut wird, mit welcher ſich der Krater nachher entleeren will. Noch iſt Alles ſtill, aber ſeid gewiß, es wird eine Eruption geben, und glühende Lavaſtröme werden Diejenigen begraben, welche es gewagt, den Gott Vulkan zu reizen.
Und weiß er von der Schleife? fragte Lady Jane.
Er weiß Alles. Und bis zu jenem Moment wird er Niemand ſeinen Zorn und ſeine Wuth ahnen laſ⸗ ſen. Er will die Königin ganz ſicher machen, ſagt er, um dadurch den ſichern Beweis der Schuld in ſeine Hand zu bekommen. Nun, wir werden ihm ja dieſen Beweis liefern und daraus folgt, daß die Königin rettungslos verloren iſt.


