Teil eines Werkes 
1. Band (1858)
Entstehung
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hunderttauſend Thalern vier Jahre ausgekommen bin, ſtatt ſie in einem halben Jahre zu verbrauchen*).

Der König lachte und hob den Bierkrug in die Höhe, indem er die Herren aufforderte, mit ihm auf die Geſundheit des„Geizhalſes“ Pöllnitz anzuſtoßen.

Alle hoben die Krüge in die Höhe und ſtießen ſie mit lautem Lachen und Jubeln aneinander, aber plötzlich ſchien es, als wenn ein elektriſcher Schlag ſie Alle gleichmäßig getroffen hatte, Alle mit Aus⸗ nahme des Königs. Dieſe erhobenen Arme der ſechs Cavaliere ſenkten ſich, um die Bierkrüge auf den Tiſch hinzuſtellen, während die Herren zugleich mit eilfertiger Haſt ſich von ihren Sitzen erhoben, um ſich tief und demuthsvoll zu verneigen.

V. Vater und Sohn.

Der König war erſtaunt und ſprachlos in ſeinen Seſſel zurück⸗ geſunken. Er begriff immer noch nicht, welch' ein Zauber dieſe Herren plötzlich ergriffen, der ſie, den Regeln des Tabackscollegiums zuwider, ſich von ihren Sitzen erheben machte.— Der König ſah nicht, daß ſich hinter ihm die Thür geöffnet hatte, daß inmitten des Rauches und Dampfes, der das ganze Zimmer mit ſchwebenden, zitternden Wolken anfüllte, ein junger Mann ſichtbar ward, deſſen Erſcheinen dieſen ſchnellen und bewältigenden Eindruck auf die ſechs Cavaliere des Königs hervorgebracht. Und allerdings lag etwas Er⸗ habenes und Imponirendes in ſeiner Erſcheinung, es war ein wunder⸗ barer Glanz von Schönheit, Seelenadel, Jugend, Hoheit und Me⸗

*) Thiébault, Vol. III, pag. 65.