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nicht begegne und in meinem Hauſe Niemand finde, der ihm gleiche. Ich würde kein Erbarmen mit ihm haben, ſondern ihn zerſchmettern mit meinem königlichen Zorn.
Pöllnitz fuhr leicht zuſammen und hüllte ſich in eine Dampf⸗ wolke ein, um den König die Betroffenheit nicht ſehen zu laſſen, die ſich in ſeinen Zügen malte.
Weiter! ſagte Friedrich Wilhelm nach einer Pauſe. Ich habe Dir für jeden einzelnen Satz ein beſonderes Jahrgehalt ausgeſetzt, weiter alſo. Aber freilich hoffe ich, daß Du am Ende biſt und daß der Dämon, der in Dir wohnt und Dich martert, Deiner eben ſo reichen als tollen Phantaſie jetzt keine weiteren Vorſtellungen machen wird.
Ja, Majeſtät, ich bin fertig und bitte daher Ew. Majeſtät, zu berechnen, wie viel die Totalſumme dieſer verſchiedenen Ausgaben beträgt.
Der König rechnete, ſeine Geſellſchafter rauchten und tranken in tiefem Schweigen, Pöllnitz horchte aufmerkſam nach den Fenſtern hin, welche auf den innern Schloßhof hinausführten und von wo er das Geräuſch von Stimmen und Hufſchlägen gehört hatte.
Plötzlich ſtieß der König einen Fluch aus und ſchlug mit der Fauſt auf das vor ihm liegende Papier.
So wahr mir Gott helfe, der Pöllnitz hat Recht, ſagte der König. Vier Mal hunderttauſend Thaler genügen nicht für einen Cavalier von ſeiner Erfindung. Die Summe hier beläuft ſich auf vier Mal hundertfünfzigtauſend Thaler.
Und Ew. Majeſtät geſtehen zu, daß ich durchaus nichts Ueber⸗ flüſſiges und Uebertriebenes gefordert habe?
Das geſtehe ich zu.
Demzufolge werden Ew. Majeſtät die Güte haben, mir fünf Tauſend Thaler auszuzahlen.
Den Teufel auch! Wie ſollte ich mich dazu verſtehen können?
Ew. Majeſtät vergaßen, daß Sie mir verſprochen haben, für jedes Tauſend, welches die Summe von vier Mal hunderttauſend Thaler überſtiege, mir hundert Thaler zu bewilligen.


