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und getröſtet hatte, die da vor ſeinem Hauſe ſtanden, um Gotzkowsky ein letztes Lebewohl zu ſagen.
Sie konnten ihm freilich keine Hülfe bringen, ſie hatten kein Geld und keine Schätze, aber ſie brachten ihm ihre Liebe und ihre Thränen.
An der Spitze der Arbeiter ſtand Balthaſar mit ſeinem jungen Weibe, und obwohl ſein Auge ver⸗ dunkelt war von Thränen, erkannte er doch ſeinen Herrn, welcher ihm ſo viel Gutes gethan, und ob⸗ wohl der Schmerz ſeine Bruſt zuſammen ſchnürte, bezwang er ſich doch und rief: Es lebe Gotzkowsky! Unſer Vater!
Vivat! Er lebe hoch! ſchrie die Menge, aber nicht jiubelnd, ſondern traurig und halb erſtickt in Thränen.
Gotzkowsky's Antlitz ſtrahlte vor Freude, und mit einem dankbaren Lächeln reichte er Balthaſar ſeine Hand dar.
Ich danke Dir, mein Freund, ich danke Dir, ſagte er tief bewegt. Du haſt mir oft ein Lebehoch ausgebracht, aber keins hat mir ſo wohl gethan, wie das heutige.
Keins war aber auch inniger und aufrichtiger gemeint, ſagte Balthaſar, die Hand Gotzkowsky's an ſeine Lippen drückend. Ihr ſeid uns immer ein Vater und ein Freund geweſen, und es hat uns oft gedrückt, daß Ihr ſo reich und mächtig wart und wir Euch gar nicht zeigen konnten, wie lieb wir Euch hatten. Jetzt, wo Ihr nicht mehr reich ſeid,


