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ziges kleines Bild als Angedenken mit hinweg ge⸗ nommen!*)
Der König nickte freundlich. Ich weiß es, und das iſt die einzige Freude, die ich ſeit langer Zeit ge⸗ habt. Ich werde meine Titians und Correggio's, meine Rubens und Van Cyck's, die Er mir gekauft, einſt wiederſehen!— Aber jetzt erzähle Er mir von Charlottenburg! Wie ſteht's damit? Aber hör' Er! Die Wahrheit! Ich merk's wohl, daß Niemand dar⸗ über mit der Sprache recht heraus, Niemand mir die Wahrheit ſagen will! Sie fürchten meinen Zorn! Aber Er iſt ein tapferer Mann, Er fürchtet ſelbſt die Koſacken nicht, Er wird alſo auch den Muth haben, ſeinem König die Wahrheit zu ſagen! Wie ſteht es mit Charlottenburg? Ich will es wiſſen! Die Sachſen hausten dort? Was thaten ſie?
Und jetzt erzählte Gotzkowsky, oft unterbrochen von des Königs heftigen und zornigen Ausrufungen, von dem barbariſchen und grauſamen Vandalismus, den die Sachſen am Schloſſe zu Charlottenburg geübt, von ihrer wilden Zerſtörungswuth und ihrer ſchonungs⸗ loſen Grauſamkeit.
Und die Polignac'ſche Sammlung? fragte der König athemlos.
Sie iſt faſt ganz vernichtet worden!
Der König ſprang von ſeinem Lehnſeſſel empor, und ſeine Augen ſchoſſen zornige Blitze. Jetzt war
*) Leben eines patriotiſchen Kaufmanns. S. 254.


