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brochenes Herz ſiegreich und triumphirend hinſchrei⸗ ten wollte, um dem Ruf ihres Geliebten zu folgen, und mit ihm zum Traualtare zu gehen? 4
Ein zuckender Schmerz bemächtigte ſich ihres gan⸗ zen Weſens.
Folgen Sie doch ſeinem Rufel rief ſie höhniſch lächelnd. Verlaſſen Sie Ihren Vater, den Sie ver⸗ rathen haben um eines Verräthers willen. Sie haben ihm ja geſchworen, ihn zu lieben! Gehen Sie hin und halten Sie Ihren Schwur!
Draußen rief Feodor's Stimme lauter und drin⸗ gender Eliſen's Namen.
Noch einen Moment ſtand ſie und horchte, dann ſtürzte ſie zum Fenſter hin und öffnete es und rief mit lauter Stimme hinunter: Ich komme, ich komme!
Aber jetzt ſtürzte Lodoiska zu ihr hin, jetzt zog ſie das junge Mädchen mit ſtürmiſcher Gewalt vom Fenſter fort und ihre beiden Arme um ihre Geſtalt feſtklammernd, ſagte ſie athemlos: Verrätherin! Du wirſt dieſe Schwelle nicht überſchreiten. Ich rufe Deinen Vater, ich rufe das ganze Haus zuſammen.
Sie werden Niemand rufen, unterbrach ſie Eliſe und ihre ſtolze, kalte Ruhe imponirte ſelbſt der Gräfin. Sie werden Niemand rufen, denn ich bleibe, und Sie, — Sie gehen ſtatt meiner.
Was ſagen Sie? fragte Lodoiska.
Eliſe hob den Arm empor und deutete mit einem feierlichen Ausdruck nach dem Fenſter hin. Ich ſage,


