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im Zimmer auf und ab, und Zorn und Mitleid, Furcht und Entſetzen kämpften in ſeiner Seele.
Er kannte vollkommen die Gefahr, welche ihn be⸗ drohte, er wußte, daß Graf Fermore ihn als einen gefährlichen Nebenbuhler in der Gunſt der Kaiſerin haßte, daß er nur auf eine günſtige Gelegenheit lauerte, um ihn zu ſtürzen.
Er mußte ſich daher dieſer grauſamen Nothwen⸗ digkeit fügen,— das Berliner Zeughaus mußte geopfert werden!
Auf einmal aber erheiterte ſich Tottlebens Geſicht, und ein freudiger Ausdruck flog durch ſeine Züge.
Er eilte raſch zur Thür und rief ſeinen Kammer⸗ diener und Leibeigenen Iwan Petrowitſch.
Iwan, ſagte er zu ihm mit der ſtrengen und kalten Ruhe eines Ruſſen, Iwan, ich habe einen Auftrag für Dich, und wenn Du ihn glücklich vollführſt, werde ich Deinen Sohn Fedor nicht aufhängen laſſen, ob⸗ wohl ich weiß, daß er trotz meines Befehls, geſtern bei der Plünderung eines Hauſes gegenwärtig ge⸗ weſen iſt.
Sprich, mein Herr, was ſoll ich thun? rief Iwan heftig. Ich will meinen Sohn retten, und wenn es mein Leben koſtet!
Es koſtet Dein Leben, Iwan!
Ich bin Dein Eigenthum, Herr, und mein Leben gehört Dir! ſagte der Leibeigene traurig. Du kannſt mich zu jeder Stunde zu Tode peitſchen laſſen, wenn
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