Teil eines Werkes 
4. (Supplement-) Abtheilung, Johann Gotzkowsky oder Friedrich der Große und sein Kaufmann : historischer Roman : 2. Band (1858)
Entstehung
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läufigem Deutſch, aber mit dem harten fremdartigen Accent eines Ungarn. Nach einer gewonnenen Schlacht kenne ich nichts Schöneres, als mit ſeinen Kampf⸗ genoſſen ſich die Gefahren derſelben zurückzurufen und ſich in der Erinnerung noch einmal in Feindesblut zu baden.

Dann bitte ich Ew. Excellenz ſich diesmal zu er⸗ innern, daß die Oeſterreicher die Eroberung Berlins nicht in das Buch ihrer gewonnenen Schlachten auf⸗ zunehmen haben! rief Graf Tottleben mit einem ſar⸗ kaſtiſchen Lächeln. Das ruſſiſche Heer war es, wel⸗ ches Berlin belagerte, und an uns hat ſich Berlin übergeben!

Sie ſind ſehr gütig, mich daran zu erinnern, ſagte Graf Lacy mit ſeinem unveränderten verbindlichen Lächeln. Indeſſen darf ich mir wohl eine nähere Er⸗ klärung dieſer zuvorkommenden Erinnerung erbitten.

Die ſoll Ihnen werden, Excellenz! rief Tottleben glühend. Ich wollte Ihnen damit ſagen, daß Berlin nicht Charlottenburg iſt, und daß ich bitten muß, den Vandalismus, den die öſterreichiſchen Truppen in Charlottenburg ausgeübt, nicht nach Berlin hinüber zu tragen! Laſſen Sie es genug ſein an der Beute, welche Ihre Soldaten dort in ihre Torniſter geſteckt, und befehlen Sie gütigſt der öſterreichiſchen Armee, ein wenig Disciplin und Menſchlichkeit von den Ruſſen

zu lernen! Von den Ruſſen? fragte Graf Lacy mit ſpötti⸗ ſcher Verwunderung. Wahrhaftig, man iſt es nicht