ſchrillender, und verlor ſich zuweilen in einem ſchauer⸗ lichen Gelispel, um dann zu einem unheimlichen und angſtvollen Gekreiſch empor zu ſchmettern, oder in klagende Seufzer und wimmerndes Geſtöhn ſich zu verlieren.
Plötzlich verſtummte der kleine Ramin, und ein ſchriller Schmerzensſchrei, der wie der Ton einer zer⸗ ſprungenen Saite erklang, rang ſich aus ſeiner Bruſt hervor.
Ich kann nicht mehr, ſeufzte er. Der Hunger tödtet
mich!
Und er ſank nieder auf ſeine Kniee, und hob ſeine kleinen Arme flehend zu Einem der öſterreichiſchen Soldaten empor, der neben ihm ging, und mit großem Wohlbehagen ein gebratenes Huhn verzehrte.
Oh gebt mir ein Stückchen Brodt, nur einen Biſſen, damit ich nicht Hungers ſterbe!
Laßt uns nicht verhungern! Habt Erbarmen mituns!
Mit ſolchem Jammelgeſchrei warf ſich das Corps der zitternden, hungernden, weinenden Cadetten⸗ kinder auf die Kniee und erfüllte die Luft mit ihren Klagen und Schmerzenslauten.
Nun, wenn Ihr denn durchaus eſſen wollt, ſo ſollt Ihr etwas bekommen, Euren Hunger zu ſtillen, ſagte der Officier, welcher den Trupp der Lacy'ſchen Jäger kommandirte, und er flüſterte dem Unterofſicier einige Worte in's Ohr, welche dieſer mit einem lauten Lachen entgegen nahm, und ſich dann eilig entfernte.
Nun ſeid ſtille und wartet! herrſchte der öſter⸗


