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kowsky, indem er ſich ermattet auf den Divan gleiten ließ. Nicht blos meine Glieder, ſondern auch mein Herz thut weh!
Er ſchloß einen Moment ſeine Augen und ſaß ſchweigend und unbeweglich da. Eliſe lehnte noch immer athemlos und zitternd auf dem Seſſel neben der Thür.
Jetzt hob Gotzkowsky ſein Haupt wieder empor und ſeine Augen ſuchten ſeine Tochter. Als er ſie ſah, flog ein milder, freudiger Ausdruck durch Gotz⸗ kowsky's Züge, und ſeine Stirn erheiterte ſich. Er
eilte zu ihr hin und zog ſie in ſeine Arme empor.
Eliſe, mein Kind, ſagte er, ſei gegrüßt. Zwei Tage lang war ich nur Bürger und Soldat, nun mag es mir vergönnt ſein, mich einen Augenblick daran zu erinnern, daß ich Vatex bin! Ach, ich hatte es in dieſen wüſten, ſchmerzreichen Tagen faſt ver⸗ geſſen! Guten Abend, mein Kind!
Eliſe küßte ihm demuthsvoll die Hand und fluͤſterte leiſe einen Willkommensgruß.
Gotzkowsky ſagte weich: Dies iſt eine Erquickung, welche alle Schmerzen vergeſſen läßt! Kommt, meine Kinder, wir wollen für eine ſchöne Stunde alle Sorge und Müſhſal abſtreifen und mitſammen heiter und glücklich ſein. Laßt uns frühſtücken. Die arme, hin⸗ fällige Creatur bedarf der Stärkung, denn ſie erin⸗
nert mich jetzt daran, daß ich ſeit zwei Tagen, wie
ein Gefangener, nur von Brot und Waſſer gelebt habe. Laßt uns alſo frühſtücken. Bertram, ſetze Dich


