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maßen zu einem unumſchränkten Herrn! Alles beugt ſich vor ihm!
Er iſt der König der Kaufmannſchaft, ſagte Feo⸗ dor, indem er ſeine Finger lächelnd durch die langen dunklen Locken des jungen Mädchens gleiten ließ, deſſen Haupt an ſeiner Schulter ruhte. Dein Vater iſt mächtig wie ein Fürſt durch ſeinen Reichthum.
Das eben iſt mein Unglück, ſeufzte Eliſe.
Der Obriſt lachte und drückte einen Kuß auf ihre Stirn. Schwärmerin, ſagte er, Dich unglücklich zu nennen, weil Du eines Millionairs Tochter biſt!
Die Millionen allein machen nicht glücklich, ſagte ſie traurig, das Herz erkältet an dem öden Reichthum und meines Vaters Herz iſt kalt für ſeine Tochter! Für ihn giebt es tauſend andere Dinge zu thun, tau⸗ ſend Anderes zu bedenken, als ſein Kind. Die ganze Welt hat Anſprüche an ihn, Jeder will ſeinen Rath, ſeinen Beiſtand, Jeder ordnet ſich ihm unter und ge⸗ horcht ihm. Aus allen Enden der Welt kommen Briefe, die er beantworten muß, und wenn er dann ſpät am Abend ſich erinnert, daß er nicht blos der Börſenkönig, der Mann der Speculation, ſondern daß er auch noch Vater iſt, dann iſt er müde und erſchöpft; dann hat er nur noch wenig matte Worte für ſein Kind, das einſam iſt in dieſem Reichthum, und dieſe Millionen verwünſcht, welche es arm gemacht!
Sie hatte mit immer wachſender Erregung und Erbitterung geſprochen, ſelbſt ihre Liebe war ihr einen Moment in den Hintergrund getreten vor die⸗


