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ich mein Herz nicht zwingen kann, Dich anders zu lieben, doch auch wieder keine andere Gewalt, kein anderes Gefühl meine ſchweſterliche Neigung jemals mindern oder ertödten kann! Daran denke, Bertram, und zürne mir nicht!
Sie nickte ihm zu mit einem lieblichen Lächeln und trat zurück durch die Thür.
Bertram ſtand wie bezaubert noch immer auf der⸗ ſelben Stelle und blickte nach der Thür, durch welche ihre Lichtgeſtalt ihm verſchwunden war. Dann rich⸗ tete er ſeine Blicke gen Himmel und ſein Antlitz leuchtete auf in Begeiſterung.
Möge ſie glücklich ſein! ſagte er leiſe. Möge ſie niemals von den Qualen des Irrthums oder der Reue gefoltert werden, möge der, welchen ſie liebt, ihrer würdig ſein! Ueberwältigt den bittern und ſchmerzvollen Nauf ihn einſtürmten, ſenkte er und zwei Thränen rannen
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3 Wang
Aber nicht lange überließ er ſich ſeinen bangen und traurigen Gefühlen, nicht lange geſtattete er dem Kummer Gewalt über ſein Herz. Nach einer kurzen Pauſe richtete er ſich wieder empor und ſchüttelte ſein Haupt, als wolle er dieſe ganze Laſt der Sorgen und des Kummers mit der Kraft ſeines Wollens von ſich abwälzen.
Ich werde mindeſtens immer an ihrer Seite ſein! ſagte er und ſein Antlitz leuchtete jetzt von edler Ent⸗
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nieder. K
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