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wolle, fügte er ſchnell hinzu: Sie ſollten eine ihrer Dienerinnen in Ihrer Nähe behalten, Eliſe!
Sie ſchüttelte lächelnd den Kopf. Wozu? fragte ſie. Bertram beſchützt mich! Ich bin alſo ganz ſicher. Ich habe die Mädchen in ihr Schlafzimmer geſchickt, ſie waren müde von der langen Angſt und dem vie⸗ len Weinen. Mögen ſie ſchlafen! Bertram wacht für uns Alle. Ich habe gar keine Furcht und ich würde dies Zimmer ſelbſt nicht verlaſſen, ſo ſicher fühle ich mich, wenn ich nicht der ſeltenen und freilich etwas verſpäteten Sorgfalt meines Vaters Genüge thun wollte!
So ſprechend nahm ſie den ſilbernen Armleuchter und durchſchritt ruhig das Gemach, um ſich in den anſtoßenden Salon zu begeben. In der Thür blieb ſie ſtehen und wandte ſich noch einmal um. Das volle Licht der Kerze beleuchtete ihr edles, ſchönes Angeſicht, deſſen Anblick. Bertram mit Entzücken und
Qual zugleich erfüllte.—
Bertram, ſagte ſie leiſe und ſchüchtern, Bertram, mein Bruder, ich danke Dir für Alles, was Du mir an Liebe und Treue opferſt. Glaube mir, ich wünſchte, ich könnte Dir beſſer und ſchöner lohnen, als ich es jetzt vermag. Dann wäre alles anders und wir Alle würden dann vielleicht nicht ſo traurig und hoffnungs⸗ los ſein, als wir es jetzt ſind! Aber immer denke daran, mein Bruder, daß ich niemals aufhören kann, Dich wie eine Schweſter zu lieben, und daß, wenn


