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fices noch übrig geblieben. Es iſt Alles, was ich habe. Nehmt und theilt es untereinander, ich denke es wird ausreichen, Jedem von Euch wenigſtens für einen Monat Sicherheit zu gewähren!
Wollt Ihr das annehmen, Ihr Freunde? fragte Joſeph mit glühenden Augen.
Nein, wir wollen es nicht annehmen! riefen Alle wie aus Einem Munde. Was wir thun, wollen wir freudig und frei thun und Niemand ſoll uns die Hände binden mit ſeiner Großmuth und Hochherzigkeit, ſelbſt Eckhof nicht!
Eckhof's Antlitz ſtrahlte vor Freude. Wahrlich, Ihr ſeid ächte Jünger der Kunſt und wohl berechtigt, ihr zu dienen, ſagte er. Nun hört einen andern Vor⸗ ſchlag, den ich Euch machen will. Ihr habt mein Anerbieten für Euere Perſon ausgeſchlagen, aber Ihr dürft das nicht thun für Euere Weiber und Kinder. Zählt alſo Euere Kinder und Euere Weiber zuſammen und theilt unter ſie zu gleichen Theilen das Geld, denn Ihr könnt nicht wollen, daß ich den Mammon behalte, während Ihr nichts habt. Mit dieſem Gelde ſollt Ihr Euch einſtweilen loskaufen von der Familie, weil die Kunſt Euerer bedarf und Euch zu ſich ruft.
Erſt nach langem Widerſtreben und ſtürmiſchen Zureden Eckhof's nahmen die Freunde ſeinen Vor⸗ ſchlag an und theilten das Geld für ihre Frauen und Kinder.*
Eckhof ſchaute ihnen mit vergnügtem Geſicht und heiterem Lächeln zu. Nun bin ich wieder, wie ich vor zwei Jahren war, ſagte er, vor zwei Jahren, als ich mich zuerſt ganz und gar der Kunſt weihte. Da⸗ mals war ich ein ehrſamer Schreiber, der von einem Tag zum andern ſo hin vegetirte und Gott dankte, wenn er nach achtſtündiger Schreibarbeit ein wenig


