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ſtehen, auf welchem ein Mönch damit beſchäftigt war, einige Landcharten und Papiere auszubreiten.
Dies hier, Hochwürden, ſagte der Mönch, indem er eben ein neues Papier entfaltete, dies hier iſt ein genauer Plan der Gegend von Maxen, wir ha⸗ ben ihn heute Morgen erſt erhalten, und es ſind auf demſelben ſehr genau die Stellungen der ver⸗ ſchiedenen Heere bezeichnet. Wenn es Euer Hoch⸗ würden gefällig iſt, leſe ich Ihnen die Bülletins noch einmal vor, und Sie verfolgen die Märſche auf dem Plan hier.
Der Prior ſchüttelte leiſe das Haupt. Nein, Bruder Anſelmo, ſagte er ſanft, leſen Sie mir die Siegesbülletins der Oeſterreicher und Ruſſen nicht noch einmal! Sie thun meinen Ohren und meinem Herzen weh! Laſſen Sie uns lieber auf dieſer Charte hier die jetzigen Stellungen der Heere und die Hoff⸗ nungen, die man darauf bauen kann, betrachten.
Ich habe mit Nadeln genau die Poſitionen ab⸗ gegränzt, ſagte Pater Anſelmo. Die ſchwarzen Nadeln bedeuten die Heere der Verbündeten, die weißen das Heer des Königs von Preußen.
Der Prior neigte ſich über die Charte und ver⸗ folgte mit ſinnendem Blick die Linien, welche Pater Anſelmo mit haſtigem Finger ihm bezeichnete.
Ihre Nadeln ſind ein trauriges Omen, ſagte er dann kopfſchüttelnd, ſie umzingeln ringsum wie eine Kirchhofsmauer dieſe wenigen weißen Nadeln, die ſich da wie Grabkreuze in der Mitte der ſchwarzen Umzäunung erheben. 4
Und dieſe weißen Nadeln werden doch dieſe Um⸗ zäunung durchbrechen, ſagte Pater Anſelmo zuver⸗ ſichtlich. Der Große König—
Pater Anſelmo verſtummte, denn eben hatte ſi


