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Karl Heinrich von dannen. Fritz Kober ſchlich leiſe zu dem Geſträuch hin, einen Moment hörte man noch das Raſcheln der Zweige, das leiſe Knarren von Fußtritten, dann war Alles ſtill. Niemand in dem Zimmer konnte ahnen, daß da in dieſem ſchwei⸗ genden kleinen Garten vier glänzende Augen beob⸗ achteten, was hier geſchah. 4
An dem Tiſche, wie geſagt, ſaß der ruſſiſche Feldherr im Kreiſe ſeiner Generale und Officiere.
Vor ihm lagen Papiere und Briefſchaften, Landkar⸗
ten und Pläne, in welche er zuweilen hineinſchaute,
während er dem ihm gegenüberſitzenden Officier den
Schlachtbericht dictirte, den er an ſeine Gebieterin, die Kaiſerin Eliſabeth, ſogleich abſenden wollte. Einige Schritte von ihm ſtanden in ſteifer militai⸗ riſcher Haltung diejenigen Officiere, welche dem Feld⸗ herrn Rapport abgeſtattet hatten, und deren Bericht ſo eben eine trübe Wolke auf der Stirn des ſieg⸗ reichen Feldherrn hervorgerufen hatte..
Mit einer haſtigen Kopfbewegung ſich an dieſen kleinen Herrn im goldgeſtickten Gewande, mit der ſteifen, ſchön friſirten Allongenperrücke, wendend, ſagte der General achſelzuckend: haben Sie gehört, Herr Marquis? Zehntauſend meiner Tapfern liegen auf dem Schlachtfeld und eben ſo viele ſind ver⸗ wundet!
Daraus folgt, ſagte der Marquis Montalembert, der franzöſiſche Geſchäftsträger und Unterhändler zwiſchen den Höfen von Wien, Petersburg und Pa⸗ ris, daraus folgt, daß der König von Preußen viel⸗ leicht vierzigtauſend Todte und Verwundete haben wird, und daß demzufolge ſeine kleine Armee faſt ganz aufgerieben und vernichtet iſt.
Wer weiß, rief Soltikow, der König von Preu⸗


