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zweiten Hauſe. Die Koſacken, welche vor der Thür an der Erde kauerten, richteten ſich auf und präſen⸗ tirten das Gewehr. Der General aber blieb ſtehen, und flüſterte ſeinem Adjutanten einige Worte zu; während dieſer dann in die Hütte trat, blieb Loudon wartend ſtehen, und der Mond, der eben hell und voll ſein Antltz beleuchtete, ließ ſehr deutlich die fin⸗ ſtere Wolke erkennen, welche die Stirn des öſter⸗ reichiſchen Generals beſchattete, der es als eine Demüthigung empfand, daß Er es ſein mußte, der dem ruſſiſchen Bundesgenoſſen die Honneurs machte.
Während Loudon wartete, waren die beiden preu⸗ ßiſchen Grenadiere vorſichtig zu der zweiten Hütte herangeſchlichen.
Laß uns nach der Hinterſeite gehen, flüſterte Karl Heinrich. Da ſtehen keine Schildwachen, und vielleicht finden wir da eine Thür, durch welche wir in's Haus ſchleichen können.
Die Hinterſeite der Hütte war mit einem kleinen Garten umgeben, deſſen dichtes Geſträuch den beiden Grenadieren hinlänglichen Schutz gewähren konnte. Leiſe und geräuſchlos ſprangen ſie über den niedrigen Bretterzaun, der das Gärtchen umfaßte, und dann im nächſten Geſträuch ſich verbergend, recognoscirten ſie das Terrain. Keine einzige Schildwacht ſtörte ſie in ihren Betrachtungen, und ungeſehen und unge⸗ fährdet konnten ſie es wagen, ſich dem Hauſe noch mehr zu nähern.
Wie ſie jetzt aus dem Gebüſch hervortraten, faßte Fritz Kober heftig ſeines Freundes Arm, und nur mit Mühe unterdrückte er den Freudenruf, der ſich aus ſeiner Bruſt hervordrängte.— Und allerdings, der Anblick, der ſich ihnen jetzt darbot, war woͤhl geeignet, das Herz der beiden tapferen Soldaten zu


