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Wohl denen, welche das mörderiſche Schwert, und die zerſchmetternde Kugel gleich von hinnen geführt hat! Wehe dieſen, welche da in ihren Schmer⸗ zen und ihrer Qual, lebend, athmend, ihrer Leiden und ihres Unglücks ſich bewußt, auf dem Schlacht⸗ feld liegen, denn jetzt iſt es um ſie geſchehen, jetzt vernimmt man das Stampfen und Wiehern von Pferden, es kommt näher und näher. Der Mond wirft die langen Schatten einherjagender Reiter über das Schlachtfeld hin. Unheimlich iſt es anzuſchauen, wie ſie raſch daher ſprengen, hinwegſetzend über die hingeſtreckten Schaaren der Leichen, nicht achtend der Sterbenden, die unter den Hufen ihrer kleinen Pferde den letzten Seufzer verhauchen! Aber der Koſack hat kein Mitleid, und ihn graut und ſchau⸗ dert es nicht inmitten dieſes ungeheuren offenen Grabes, welches Tauſende von Menſchen wie eine einzige Leiche in ſich aufgenommen hat. Der Koſack iſt gekommen, um zu plündern und zu rauben, und ihm gilt's gleich, ob Freund oder Feind. Er iſt der Erbe der Geſtorbenen ſowohl, wie der Sterbenden, und er iſt da, ſich ſeine Erbſchaft zu holen. Wo ein Ring an der Leichenhand blitzt, da ſpringt der Koſack vom Pferde und reißt ihn ab, und läßt ihn in den Abgrund ſeiner Taſche fallen. Wo eine reich⸗ geſtickte Uniform ſein Auge reizt, da reißt er ſie dem, welcher ſie trägt, gleichviel ob er ſchon geſtorben iſt, oder noch athmet und röchelt, von dem blutenden, wundenzerfetzten Leibe.
Seht da dieſen Krieger, welcher ächzend vor Schmerzen, mit zerſchoſſenen Gliedern, blutend aus vielfachen Wunden, im Graben liegt. Er iſt auf den Tod verwundet, aber das Schwert hält er noch in ſeiner Hand,— in ſeiner linken Hand, denn ſeine


