Vorrede.
Ich bin zu Ende, das heißt, ich muß zuletzt doch einmal ein Ende machen, und dieſe Arbeit aus dem Leben Friedrich's zu einem Abſchluß bringen. Aber indem ich's thue, indem ich mit dieſer letzten Abtheilung eine Arbeit ſchließe, die mich drei Jahre lang beſchäftigt, erfreut und belehrt hat, fühle ich die tiefe und unausſprechliche Wehmuth, die man empfindet, wenn man nach langem und ſchönem Beiſammenſein von einem Freunde Abſchied nimmt und ſcheidend nur fühlt, wie viel Schönes und Erfreuliches man von dem Freunde empfangen, und wie wenig man ihm ſelber hat ſein können, wie viele Stunden der Erhebung, der inneren Sammlung, der Belehrung man ihm verdankt, wie arm und


