Teil eines Werkes 
1. Band (1860)
Entstehung
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Vorſichtig und ſchonend theilte Nordheim ihm der Lady Anerbieten mit, und obwohl die Verach⸗ tung, die er vor ihm, dieſem rohen, ungebändigten und niedrigen Charakter empfand, Nyrdheim zu bewältigen drohte, zwang er ſich dennoch zu ruhiger Freundlichkeit, um nicht durch Darlegung ſeiner wirklichen Geſinnung des Neapolitaners Ingrimm noch mehr zu reizen.

Auch ging dieſer anſcheinend auf Ellinor's Plan ein, und erklärte ſich bereit, für die ge⸗ nannte Summe die Briefe auszulöſen.Und was, fragte er dann mit tückiſchem Lachen,bietet mir Ellinor für meine Erinnerungen und für das, was ich erzählen könnte? Womit will Sie mein Schweigen erkaufen?.

Nordheim nannte ihm die zweite Summe und die Bedingungen, unter denen dies Jahrgeld aus⸗ gezahlt werden ſollte.

Daſſa brach in, ein lautes und anhaltendes Lachen aus, das ſchaurig klang bei ſeinen wild blitzenden zornigen Augen, wie das Gelächter des

Schakals, der blutgierig die Oede durchſtreifend

die Beute gewahrt, die er zerreißen will. Dann ward Daſſa's Geſicht plötzlich ernſt, und er ſagte ruhig:ich werd' es überlegen!

Und wollen Sie mir die Briefe einhändigen?

ſagte Nordheim.

Wozu das? fragte Daſſa trocken. 20 denke mit Ellinor ſelbſt darüber zu unterhandeln,