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Als Macdeam die Melodie geendet, begann er noch einmal, aber nun in veränderter, noch mehr klagender Weiſe der weichern Molltonart; leiſe und wie zerſchmelzend in unendlicher Wehmuth flü⸗ ſterte das Lied dahin, in ſeinen zitternden Klängen des Irländers Abſchiedsklage tragend.
Still war es unter ſeinen Zuhörern; die Weh⸗ muth und der Friede der Melodie ſchien ſich Allen mitzutheilen.
Maedeam's Züge erheiterten ſich während des Spiels ſichtbar, er ſchien wie verklärt und ſein Auge ſtrahlte in ſchwärmeriſchem Feuer.— Als er dann geendet, winkte er ſchweigend mit der Hand ein Lebewohl und verließ das Gemach.
Die Wirthin ſorgte, daß ſein Gepäck in das bereit ſtehende Cabriolet gebracht ward, in dem Macdeam ſchon Platz genommen, und bald rollte der Wagen mit dem ſchwermüthigen Irländer zum Hafen hin.
Auch Nordheim verließ das Lodging Haus, nachdem er Daſſa erſucht, bei ſeiner Zurückkunft iym eine Unterredung in wichtigen Angelegenheiten u bewilligen, und dieſer es zugeſagt hatte.
Lady Landstown, zu der Nordheim ſich ſodann begab, empfing ihn mit ihrer gewohnten ſchwer⸗ müthigen Freundlichkeit, und erwiderte auf Nord⸗ heim's Frage nach ihrem Wohlſein mit einem wehmüthigen Lächeln:„Sie fragen nach meinem Wohlſein, und meinen wohl mein Krankſein, das


