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machen und zu ſchwatzen, und wer ſein Unglück recht tief empfindet, der kann es nicht einkleiden in ſchön klingende Phraſen. Ihr aber habt nichts als Worte, und Ihr coquettirt mit unſerer Schmach und unſerer Knechtſchaft, und legt ſie Euch als Cypreſſenkranz um das Haupt, des Zaubers gewärtig, der die Cypreſſe in einen Lorbeer verwandeln ſoll. Und ob ſolchen kindi⸗ ſchen Spiels werden wir verlacht von unſern Gegnern und Feinden, die, weil ſie nur kindiſche Worte durch einander ſchreien hören, nicht glauben, daß es unter uns auch Männer giebt, Männer, denen das Heilige noch heilig, denen die Freiheit noch eine Göttin, nicht eine Buhldirne iſt, die zum Kampfe nicht bloß Worte, ſon⸗ dern auch ein Schwert haben, die wenig ſprechen, aber viel handeln, die nicht politiſch ſingen, aber von Poli⸗ tik ſprechen und für die echte, die wahre Politik denken und handeln. Politik aber und Poeſie, das ſind zwei Gewalten, die nichts mit einander gemein haben können, und es heißt die Poeſie entweihen und ihr Gewalt an⸗ thun, wenn man aus ihren zarten Blüthen und duften⸗ den Stauden Ruthen binden will, um Tyrannen damit zu züchtigen, es heißt aber auch die Politik zu einem Kinderſpiel machen, und ihr eine Schellenkappe aufſetzen, wenn Ihr ſie fügen wollt in klingende Reime und ihr ernſtes durchfurchtes Haupt mit dem blühenden Roſen⸗ kranz, und der duftenden Myrthe der Poeſie umwinden
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