Teil eines Werkes 
1. Theil (1844)
Entstehung
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treu ſein wird bis in den Tod, daß ſie bereit iſt, Alles mit mir zu theilen, Alles mit mir zu tragen, daß ſie mich liebt mit ewiger, unvergänglicher Liebe!

Das klingt Alles recht ſchön, unterbrach ihn Herr Blitz, und ich rathe Ihnen, machen Sie ein Gedicht daraus, das wird ganz prächtig klingen, und ich werde es Sophieen an ihrem Verlobungstage mit dem Grafen von Galpech auf Atlas gedruckt überreichen. Ihre Frau wird ſie aber nun und nimmermehr! Wie mein Herr, denken Sie wirklich, ich ſei ſo thöricht, meine einzige Schweſter ei⸗ nem jungen Manne zu geben, der nichts bedeutet, nichts hat, nichts iſt!

Mein Herr, rief Bonaventura außer ſich, erröthend vor Zorn, mein Herr, ich nenne mich Bonaventura von Ottersheim.

Nun ja, auf Ihren Gedichten nennen Sie ſich Bonaventura von Ottersheim, aber eigentlich heißen Sie Fritz Wendt, das weiß ich recht gut, und wenn ich es Niemand ſage und vor der Welt Sie mit dem ſchönen, adeligen Namen nenne, ſo geſchieht dies nur, weil mir daran liegt, daß man ſieht, wie ich nur mit Leuten von Stand und Adel umgehe und ſpreche! Deshalb nenne ich Sie Herr von Ottersheim, und werde Sie auch ferner ſo nennen, denn ich hoffe, daß dieſe kleine Zwi⸗ ſtigkeit unſer freundſchaftliches Verhältniß nicht ſtören