Teil eines Werkes 
1. Theil (1844)
Entstehung
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zurück. Mit glühenden Augen, todtenbleich und zitternd ſtand ſie da vor ihrer Tochter, und den Arm drohend gegen ſie erhebend, ſagte ſie mit voller, mächtiger Stimme: Eva, Eva, wehe über Dich! Wehe über Deinen eitlen, thörichten Sinn, er wird Dich ins Verderben führen! Falle nieder auf Deine Knie und bete zu Gott, daß er Dir beiſtehen möge, denn Dein Untergang iſt vor der Thür! Bete, bete, damit Dir verziehen werde, daß Du Vater und Mutter verachteſt, Deine Mutter verachteſt, die Dich groß gezogen hat mit der Arbeit ihrer Hände, mit der heiligen, von Gott geweihten Arbeit!— Eva hörte kaum die Worte ihrer Mutter, ſie dachte nur an Ralph, es ſchmerzte ſie unendlich, dieſen gekränkt und betrübt zu haben, und froh war ſie, als ihre Mutter jetzt das Zimmer verließ und in ihrem Gemach ſich einſchloß. Eiligſt lief Eva die Stiegen hinab zur Werkſtatt. Ihr Herz voll Liebe und Zärtlichkeit, öffnete ſie die Thür. Da ſaß Ralph anſcheinend ruhig ſchon wieder bei der Arbeit, und ſuchte alle die künſtlichen kleinen Gelenke ei⸗ ner Maſchine in einander zu fügen. Er ſchien ſo ver⸗ tieft, daß er ihr Eintreten gar nicht gehört hatte, und emſig weiter arbeitete. Eva ſtand noch immer in der offenen Thür, und wie ſie ihn ſo ruhig beſchäftigt ſah, dachte ſie: wie thöricht war ich, mir Vorwürfe zu ma⸗ chen, und zu glauben, er habe mich ſo ſchnell verlaſſen, weil ihn der Schmerz übermannte. Er hat ſich alſo