Teil eines Werkes 
1. Theil (1844)
Entstehung
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Pöbel finden, den Du verachten kannſt, da wirſt Du der Faulheit und Unzufriedenheit, der Großſprecherei und Herzloſigkeit begegnen, und dann wende Dich ab von ihnen, denn das iſt der Pöbel, den man verachten muß. Vor dem Volk aber, vor den Arbeitern da neige Dich in Demuth und küſſe die rauhe, harte Hand des Grei⸗ ſes, denn die Arbeit hat dieſe Hand ſo rauh gemacht und ſo hart, die Laſt des Tages hat ſeinen Rücken ge⸗ beugt.— Da, da iſt meine Hand, ſieh ſie an, ſie iſt voller Schwielen und Narben, ſieh ſie an, und ſprich, ob Du es wagſt, Dich Deiner Mutter zu ſchämen, Dei⸗ ner Mutter, die—

Halt ein, Mutter Anna, unterbrach ſie Ralph, der bis dahin bleich und tief erſchüttert da geſtanden hatte, halt ein, Mutter Anna, und laß uns in Frie⸗ den uns verſtaͤndigen. Sicher haben wir Eva mißver⸗ ſtanden, und ihre Worte ſchienen härter, als ſie es dachte!— Eva ſchüttelte trotzig das Haupt. In der aufgeregten, leidenſchaftlichen Stimmung, in welcher ſie ſich heute be⸗ fand, war ihr Herz weichern, verſöhnendern Empfindun⸗ gen verſchloſſen, und ihre leidenſchaftliche Erregung machte ſie hart und grauſam. Auch erinnerte ſie ſich, wie oft ihr Gräſin Jelſa den Vorwurf gemacht, ſie laſſe ſich tyranniſiren von ihrer Mutter, und Eva dachte: ich will es nun nicht länger dulden, ſie ſoll es ſehen, daß ich ſie nicht fürchte!“— Als Ralph ſie daher jetzt fragte: